Polyneuropathie bei Chemotherapie

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Polyneuropathie bei Chemotherapie

Unter dem Begriff Polyneuropathien verstehen wir Nervenschädigungen, wobei das Wort sich zusammensetzt aus poly (viele) und Neuropathie (Nervenerkrankung). Polyneuropathien können verschiedene Ursachen haben. In der Regel sind die Nerven mit besonders langen Leitungsbahnen betroffen, also die sensiblen Nerven von Händen und Füßen. Ein bekanntes Beispiel für Polyneuropathien findet sich bei Diabetikern.

Eine einfache diagnostische Möglichkeit stellt die Überprüfung der sog. Pallästhesie dar, bei der eine vibrierende Stimmgabel auf den Knochen im Unterarm oder Knöchelbereich gesetzt wird und der Patient angibt, wie lange er die Vibrationen verspürt.

Leider führen einige bewährte Chemotherapiemittel als Nebenwirkung zu einer Polyneuropathie. Zu den bekanntesten hierzu zählenden Medikamenten gehören die Vinkaalkaloide (Vincristin, Vindesin, Vinorelbin), Platinpräparate (Cisplatin, Carboplatin, Oxaliplatin), Taxane (Taxol, Taxotere).

Bei den genannten Medikamenten kommt es jedoch nicht bei allen Patienten zu dem Auftreten dieser Störung, sodass individuell kritisch beobachtet werden muss.

Die ausführliche Information zu diesem Krankheitsbild stellen wir Ihnen hier gern als PDF-Dokument zur Verfügung.

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