Habichtswaldklinik Kassel Bad-Wilhelmshöhe - Klinik für Onkologie Psychosomatik Innere Medizin Tinnitus Ayurveda Klinik für Ganzheitliche Rehabilitation
Druckversion vom 09.02.2009
URL: http://www.habichtswaldklinik.de/Onkologie/Polyneuropathie_bei_Chemotherapie.html
Unter dem Begriff Polyneuropathien verstehen wir
Nervenschädigungen, wobei das Wort sich zusammensetzt aus poly (viele) und
Neuropathie (Nervenerkrankung). Polyneuropathien können verschiedene Ursachen
haben. In der Regel sind die Nerven mit besonders langen Leitungsbahnen
betroffen, also die sensiblen Nerven von Händen und Füßen. Ein bekanntes
Beispiel für Polyneuropathien findet sich bei Diabetikern.
Eine einfache
diagnostische Möglichkeit stellt die Überprüfung der sog. Pallästhesie dar, bei
der eine vibrierende Stimmgabel auf den Knochen im Unterarm oder Knöchelbereich
gesetzt wird und der Patient angibt, wie lange er die Vibrationen
verspürt.
Leider führen einige bewährte Chemotherapiemittel als
Nebenwirkung zu einer Polyneuropathie. Zu den bekanntesten hierzu zählenden
Medikamenten gehören die Vinkaalkaloide (Vincristin, Vindesin, Vinorelbin),
Platinpräparate (Cisplatin, Carboplatin, Oxaliplatin), Taxane (Taxol,
Taxotere).
Bei den genannten Medikamenten kommt es jedoch nicht bei allen
Patienten zu dem Auftreten dieser Störung, sodass individuell kritisch
beobachtet werden muss.
Die ausführliche Information zu diesem Krankheitsbild stellen wir Ihnen hier gern als PDF-Dokument zur Verfügung.