Habichtswaldklinik Kassel Bad-Wilhelmshöhe - Klinik für Onkologie Psychosomatik Innere Medizin Tinnitus Ayurveda Klinik für Ganzheitliche Rehabilitation
Druckversion vom 28.05.2010
URL: http://www.habichtswaldklinik.de/therapiegruppen.html

Die Kunsttherapie im
Ausdrucksmalatelier
Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt in allen Therapiekonzepten drei Wochen, was auch meistens der zunächst von den Kostenträgern bewilligten Therapiedauer entspricht. Bei vorliegender Notwendigkeit kann im Einvernehmen zwischen PatientIn und dem Behandlungsteam durch die Klinik ein Verlängerungsantrag beim zuständigen Kostenträger gestellt werden.
Basistherapie
Die Basistherapie stellt die geschlechts-
und indikationsunabhängige Standardtherapie dar und umfasst viermal wöchentlich
Gruppentherapien (bestehend aus der Integration tiefenpsychologisch fundierter
und humanistischer Verfahren sowie Körper- und Kunsttherapie à mind. 100
Minuten), einmal wöchentlich 50 Minuten Einzeltherapie und je nach Indikation
und Aufenthaltsdauer Tiefenatmung bzw. Holotropes Atmen,
Entspannungsverfahren, balneophysikalische Maßnahmen, Gesundheitsförderung und
sportliche Aktivitäten sowie die medizinischen und naturheilkundlichen
Verfahren.
Frauengruppe
In einer Zeit rasanter Entwicklungen und
Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen suchen Frauen zunehmend nach
eigenen Räumen, eigenen Werten, eigener Sprache und nach Verständnis und
Würdigung eigener, weiblicher Formen von Lebensbewältigung. Diese Suche kann
Wurzeln in der Lebensgeschichte, in erlittenen seelischen wie körperlichen
Traumatisierungen, in Verlusten weiblicher Organe durch Krankheit und Operation.
Den Frauen, die mit ihrer weiblichen Thematik einen weiblichen Therapierahmen
suchen, bieten wir unsere Frauengruppen an. Tiefenatmung bzw. Holotropes
Atmen, traumaspezifische Verfahren wie EMDR und Entspannungsverfahren können
nach Indikation mit der viermal wöchentlich stattfindenden Frauengruppe (2 x
wöchentlich tiefenpsychologisch fundierte Verfahren, je 1 x wöchentlich Kunst-
und Körpertherapie) kombiniert werden. Die medizinische und naturheilkundliche
Betreuung erfolgt durch Ärztinnen.
Psycho-Onkologie
Die psycho-onkologisch orientierte
Gruppe wendet sich an Menschen, die eine schwere, existentiell bedrohliche
Erkrankung, z. B. Krebs, durchgemacht haben und sich mit den Belastungen und
Erfahrungen durch Krankheit und Therapie auseinandersetzen wollen.
Gruppenpsychotherapie findet in der Regel 4 x pro Woche mindestens 100 Minuten
statt (2 x wöchentlich tiefenpsychologisch fundierte Verfahren, je 1 x
wöchentlich Kunst- und Körpertherapie), dazu je nach Indikation Einzelgespräche,
Tiefenatmung und Entspannungsverfahren. Die Gruppe ist auch für Menschen, die
mit Problemen chronischer Krankheit und Lebensbedrohung über Angehörige oder
nahe Freunde konfrontiert werden, offen. Ziel ist eine bessere Bewältigung der
krankheitsbedingten Belastungen und das Auffinden von Wegen für eine
Neuorientierun. Eine medizinisch-onkologische Betreuung einschließlich
naturheilkundlicher Verfahren begleitet die Psychotherapie.
Basistherapie mit Tinnitusbehandlung
(u. d. Behandlung
von Hyperakusis, otogenem Schwindel, M. Menière u. Z.n. Hörsturz) ist ein
spezielles stationäres psychosomatisches Therapieangebot für PatientInnen mit
Tinnitus, Hyperakusis, M. Menière, otogenem Schwindel oder Zustand nach
Hörsturz. Die oben beschriebenen Inhalte der Basistherapie werden je nach
Indikation ergänzt durch eine HNO-ärztliche und ggf. auch orthopädische
Diagnostik und Betreuung im Hause. Alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Tinnitus-Retraining-Therapie sind gegeben: Aktive Tinnitusbewältigungstherapie
in der Gruppe, gezieltes Hör- und Entspannungstraining, psychosomatische
tiefenpsychologische Gruppen- und Einzeltherapie, ergänzt durch Körper- und
Kunsttherapie, sowie bei Indikation Tiefenatmung und ein
rehabilitationsmedizinisches Angebot mit Naturheilverfahren, Akupunktur und
verschiedenen Entspannungsverfahren (Tai Chi, Yoga, PMR, Autogenes Training).
Basistherapie für junge Erwachsene
Krisen auf der
Schwelle vom Jugend- zum Erwachsenenalter tauchen in der heutigen Zeit häufig
auf. Die Ursachen liegen oft in familiären Konflikten wie Trennungssituationen,
Diskontinuität im Rollenverhalten der Eltern, Ablösung vom Elternhaus, aber auch
in Einflüssen krankheitsfördernder Wertevorstellungen unserer Gesellschaft. Die
Problemstellungen können hierbei unterschiedliche Krankheitsbilder haben wie z.
B.: Adoleszenzkrisen, Schul- oder Studienabbruch, depressive Störungen,
Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten, Suchtverhalten, Ängste und
Strukturdefizite. Daher haben wir einen therapeutischen Rahmen geschaffen, in
dem junge Erwachsene sich innerhalb einer speziell ausgerichteten Gruppe
reflektieren können, um ihre Identität gesundheitsfördernd zu stärken.
Gruppenpsychotherapie findet in der Regel 3 x wöchentlich statt (bestehend aus
der Integration tiefenpsychologisch fundierter und humanistischer Verfahren
sowie Körper- und Kunsttherapie à mind. 100 Minuten), Einzeltherapie einmal
wöchentlich 50 Minuten, zusätzlich ggf. Tiefenatmung bzw. Holotropes
Atmen, Gesundheitsförderung, sportliche Aktivitäten, Entspannungsverfahren,
medizinische und naturheilkundliche Betreuung und meditative
Angebote.