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Second Opinion, Onkologische Abteilung

„Second Opinion“ bedeutet zweite Meinung. In der Onkologie wird es zunehmend akzeptiert und als vorteilhaft empfunden, wenn ein Patient die Möglichkeit zum Einholen einer zweiten Meinung über Behandlungskonzepte gegeben wird.

Second Opinion ist keine Konkurrenz zu den Empfehlungen der Erstbehandler, sondern soll den Patienten die Möglichkeit geben, mit einem zweiten nur beratend tätigen Arzt, der die Behandlung nicht durchführen wird, das zunächst erstellte Konzept zu überdenken und evtl. weitere Gedanken einzubringen, um so mehr Sicherheit zu gewinnen.

Zunehmend wird die Einbeziehung des Patienten in die Therapieplanung nicht nur als medizinisch ethisch zu forderndes „notwendiges Übel“, sondern als wesentlicher Punkt in der Gestaltung einer erfolgreichen Therapie gesehen.

Die Habichtswald-Klinik versteht sich seit ihrer Gründung als eine Klinik, die den Menschen ganzheitlich betrachtet.

Second Opinion als beratende zweite Meinung, die sich auf die individuelle Lebens- und Krankheitsgeschichte des Patienten bezieht, ist in unserer Abteilung von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit gewesen. Mit dem Angebot der Second Opinion wenden wir uns an Patienten, die nicht die Möglichkeit haben, mehrere Wochen in unserem Haus zu verbringen.

Wir verstehen uns nicht als Konkurrenten Ihrer Ärzte sondern als Sie und die Kollegen unterstützende Berater, die gemäß unserem Klinikkonzept mit Ihnen die vorbestehende schulmedizinische Empfehlung durchdenken und in ein ganzheitliches Konzept unter Einbeziehung naturheilkundlich komplementärer Maßnahmen stellen.

Wann ist die Second Opinion geeignet?

  • nach erster Diagnose vor Therapiebeginn, wenn dieser einige Tage aufgeschoben werden kann
  • nach Operationen, vor Einleitung einer Chemotherapie oder Bestrahlung
  • bei Fortschreiten der Erkrankung oder bei Rezidiv (Rückfall) vor Einleitung einer neuen Therapie
  • während der laufenden Therapie, wenn ergänzende Fragen auftauchen
  • nach Abschluss der Therapie, wenn es um die Klärung unterstützender wiederaufbauender Maßnahmen geht.
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Aktualisiert am 23.05.2014